British Car Meeting Morges (CH) 2004

Bericht + Fotos: dream-cars.ch online
 

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Unser Spezialist und Freund von englischen Fahrzeugen, Peter Pinter, hat für uns das diesjährige Treffen von englischen Fahrzeugen in Morges besucht und wiederum eine Menge Fotos gemacht, die wir Ihnen gerne zeigen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.british-cars.ch
 

 

Es muss nicht immer MG, Lagonda oder Bentley sein, aber sportlich ist auch dieser HRG. Die Firma HRG baute von 1936 bis 1956 vor allem sportliche Autos
Mein Name ist Bond, aber nicht James, sondern Equipe. Das Chassis und die Mechanik wurden dem Triumph Herald entliehen, die Karrosserie besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Rund 1400 Fahrzeuge von diesem Modell entstanden zwischen 1967 und 1970, es gab natürlich auch Cabriolets
Ein eleganter Bristol 411 der 1. Serie, gebaut Ende der Sechzigerjahre. Die Firma Bristol baut bis heute Autos, die aber ausserhalb Grossbritanniens äusserst selten anzutreffen sind
Bedrohliche Stimmung am Genfersee, aber für englische Autos - und auch deren Fahrer - ist feuchtes Wetter nicht aussergewöhnlich
Ein Reliant Kitten von 1976 - sogar mit zwei Rädern vorne. Reliant baute vor allem dreirädrige Fahrzeuge mit Kunststoffkarrosserie, die unter Mr. Bean besonders viel zu leiden hatten
Auch der Daimler SP 250 hat eine Karrosserie aus Kunststoff
Ein seltener Austin A40 Sport von 1951, ein aus Frankreich angereistes Cabriolet. Gemäss einer Tafel auf der Frontscheibe hat dieses Auto an einer Fahrt von London nach Peking teilgenommen
Gleich noch ein seltener Austin, ein Modell Atlantic, ebenfalls als Cabriolet. Gebaut wurden die Modelle Atlantic 1948/49 für den Exportmarkt USA, das Design vermochte jedoch nicht zu überzeugen und die Produktion des A 90 wurde nach kurzer Zeit wieder eingestellt
Eigentlich kein englisches Fahrzeug ist dieser Sabra MK II. Gebaut wurde er 1962 in Israel, es war auch die erste israelische Automarke. Es wurden jedoch mechanische Komponenten aus englischen Ford-Autos verwendet. Die Karrosserie besteht wie bei vielen englischen Marken aus Kunststoff
Auch nur ein 'halber Engländer' ist dieser Jaguar XK 120 von 1951. Der Aufbau entstand beim ehemaligen Karrosseriebauer Beutler in Thun. Lediglich die Kühlermaske weist eine gewisse Ähnlichkeit mit dem serienmässigen XK 120 auf
Auch das Heck ist absolut eigenständig, aber deutlich weniger sportlich als die bei Jaguar gebauten Modelle
Von diesem Lotus 340 R wurden ab April 2000 nur 349 Exemplare hergestellt. Der 1,8 Liter-Motor beschleunigt das 580kg leichte Auto in 4,3 Sekunden auf 100km/h
Eine kleine Marke, die noch heute Autos baut ist TVR, hier ein Modell Griffith
Gleich nochmals ein TVR, aber deutlich aggressiver, der Tuscan
Ein Alvis mit Graber-Karrosserie. Die Firma Graber im bernischen Wichtrach karrossierte eine stattliche Anzahl dieser eleganten Wagen, die auch heute noch relativ häufig anzutreffen sind,....
...wie dieser TE 21, ein Viertürer von 1964....
...oder dieses 2-türige Cabriolet
Dass die Italiener wie Pininfarina, Bertone, Zagato usw. begnadete Designer sind ist bekannt, dieser Aston Martin DB 6 stammt aus der Werkstatt von Touring, Milano. Auch erkennbar am Schriftzug 'Superleggera' auf der Motorhaube
Er ist knallrot und sieht italienisch aus, ist aber ein echter MG TD aus dem Jahre 1952. Im Vergleich zu den bekannten Werksausführungen sieht dieses Exemplar geradezu futuristisch aus und man glaubt es kaum, die Karrosserie stammt aus der Schweiz. Gebaut wurde dieses traumhafte Einzelstück ganz in der Nähe von Morges, nämlich bei Ghia-Aigle
Auch das Heck ist sehr speziell und hat absolut keine Ähnlichkeiten mit dem serienmässigen TD
Nobles Blech vor altem Gemäuer - ein Rolls Royce Silver Cloud und eine Anzahl Jaguar vor dem Schloss in Morges
Die Startnummer 1, ein Wolseley Hornet Special Saloon von 1934
Schön, dass auch ein banaler Morris Marina vor der Schrottpresse gerettet wurde
Krasser können die Gegensätze nicht sein, ein uriger Land Rover als interessante Abwechslung zu den hunderten herausgeputzten Limousinen, Cabrios und Sportwagen
Ein Jaguar XJ der Serie 2 mit 'Kriegsbemalung'. Selbst für Renneinsätze mussten die noblen Coupés herhalten
Ein Jensen Interceptor. Diese Luxuscoupés aus den Siebzigerjahren waren mit dem 6,3 Liter Chrysler-Motor bestückt. Neben dem Coupé gab es den Interceptor auch als Cabriolet
Es gab auch Teile und Zubehör zu kaufen. Dieser 12 Zylindermotor eines Ferrari 365 GTC passt allerdings in kein englisches Auto
Davon gibt es auch nicht mehr viele, ein Ford Zodiac Cabriolet von 1958