Hockenheim Classic 2004

Bericht und Fotos: dream-cars.ch online
 

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Anlässlich der diesjährigen Hockenheim Classic vom 28. und 29. August präsentierte man erstmals ein Startfeld mit historischen Fahrzeugen der Fromel1 und Formel2. Der vom Interrace Historic Team perfekt organisierte Anlass vermochte Publikum und Teilnehmer gleichermassen zu begeistern. Die Protagonisten konnten nicht nur auf der Rennstrecke sondern auch in den Boxen aus nächster Nähe betrachtet werden.

Der ab 2005 geplanten eigenständigen Veranstaltung für Historische Rennwagen dürfte somit nichts mehr im Weg stehen.

 

Nachfolgend einige Bildimpressionen des Startfeldes:

   

 

  Harald Fuchs/HFM Motorsport  zeigte einen Footwork ARROWS 13B (ex Michele Alboreto) von 1992 sowie einen Footwork ARROWS 11B (ex Alex Caffi) von 1990

 

 

 

 

 

 

   
  Willy Markwalder aus der Schweiz präsentierte gleich drei Fahrzeuge:

Brabham F2 BT36 1, Baujahr 1971 mit einem Cosworth BDA Motor mit 1598 ccm

Chevron F2 B 40 (ex Giacomo Agostini) mit einem 2 Liter BMW M12 Motor

MARCH F3000 von 1985, mit welchem Emanuele Pirro für das Team Onyx 1985 den 3. Platz in der F3000 Meisterschaft erreichte.

Die Fahrzeuge wurden von Willy Markwalder und seinen beiden Söhnen gefahren.

 

 

 
 
     
  Eric Rostek von der Scuderia Westfalica mit seinem 500PS starken MARCH 811 von 1981 (ex Derek Daly / RAM-MARCH).

 

 

     
  Georges Pouponnot auf einem LOTUS 18 F1, Baujahr 1960/61

 

 

 

     
  Klaus Fiedler reiste mit dem einzig existierenden HILL GH2 an. Das Fahrzeug war im F1-Zirkus leider nie zu sehen. Es wurde für die Saison 1976 konstruiert. Nach erfolgreichen Testfahrten verunglückte die Piper Aztek von Graham Hill am 29. November 1975 beim Landeanflug im Nebel von London. Beim Absturz kamen nebst Graham Hill auch der Designer Andy Smallman, der viel versprechende Nachwuchsfahrer Tony Brise sowie drei Mechaniker ums Leben.
     
  Eric Perrin auf seinem 61er Cooper Climax T53 F1. Jack Brabham wurde 1960 auf einem Baugleichen Wagen Weltmeister!

 

 

     
  Peter Studer tastete sich mit seinem Lotus Baujahr 1964 an die Grenzen des Machbaren.

 

 

     
  Von aussen und innen eine Augenweide - der MASERATI 4 CL von 1939 mit einem 220PS starken 4-Zylinder Kompressor-Motor mit 1500 ccm. Das Fahrzeug wurde gefahren von Max Birbreier.

 

     
  Nicht ganz Wohl im Feld der Formel-Geschosse war es dem Fahrer dieses wunderschönen De Dion-Bouton GP-Wagens von 1908. Die Sorgen verflogen jedoch rasch, denn das Fahrerfeld zeigte sich äusserst diszipliniert und es wurde nur auf den Geraden überholt.