Enzmann-News: Clubtreffen in Bischofszell
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Eigentlich berichten wir auf unserer Website nicht über Club-Veranstaltungen. Bei Enzmann machen wir jedoch eine Ausnahme. Wie schon früher berichtet, wird der Enzmann 506 wieder hergestellt und dream-cars.ch online unterstützt diese Idee. Die Schweiz zählte einst über 80 verschiedene Automarken – keine davon überlebte. Es gibt heute Sbarro, Albar und Minelli, alles neuere Marken. Enzmann gab es von Mitte der Fünfziger Jahre bis ca. 1963. Die wieder hergestellten ‚New Enzmann 506’ sehen wir nicht als Replika oder Nachbauten, sondern als richtige Enzmann 506 ‚Serie II’. Die Karrosserien werden in der Originalform, wie sie von Emil Enzmann verwendet wurde, vom Team in Bischofszell auf dieselbe Art und Weise hergestellt.

Am Samstag, 25. Mai 2002 fand in Bischofszell das Enzmann-Treffen statt. Rund ein halbes Dutzend Fahrzeuge nahmen den Weg nach Bischofszell unter die Räder. Dies erscheint nicht überwältigend, aber bei damals rund hundert produzierten Fahrzeugen doch eine beachtliche Anzahl. Wir werden auch zukünftig von den ‚Enzmännern’ berichten.

 

Besammlung vor der Fabrik im thurgauischen Bischofszell

Fast wie in einem Ferrari – aber ‚nur’ ein Enzmann-Cockpit

Ein besonders sportliches Exemplar . . . . .

. . . . mit Targabügel, Spoiler und Kotflügelverbreiterungen. Den Enzmann sieht man erst auf den zweiten Blick

Klassisch schön ist dieses Intérieur, besonders reizvoll die Armaturentafel in Aluminium mit Zapfenschliff

Der Motor von Kari Enzmanns 506

Kein Enzmann 506 ist wie der andere. Dieser rote Wagen hat ein ganz anderes Verdeck und andere Blinker . . . .

. . . . als der silberfarbene . . . .

. . . . und das weisse Fahrzeug hat viele Elemente vom Porsche 356. Speziell sind hier die zurückversetzten Scheinwerfer mit Abdeckungen

Noch nicht ganz fertig gestellte Rohkarrosserien in der Werkstatt, bestimmt für einen amerikanischen Käufer

Eine Bodengruppe während des Aufbaus, hier noch ohne Motor

Start zur Ausfahrt. Am Steuer des ersten produzierten New Enzmann einer der Erbauer, Werner Schreiber, auf dem Beifahrersitz der bekannte Schweizer Rennfahrer Heini Walter. Ganz rechts Kari Enzmann

Nochmals zwei ehemalige Rennfahrer, links Theo Kündig (ehemaliger Sportchef der AMAG), am Lenkrad Kurt Baumann, der den Enzmann 506, heute im Besitz von Kari Enzmann, damals aufgebaut hatte und an zahlreichen Berg- und Flugplatzrennen einsetzte

Schon fast ein bisschen Ford GT 40, aber eben nur fast. Auch dies ist ein Enzmann, mit eigenwilliger Frontpartie, der zur Zeit in Bischofszell restauriert wird

Noch ein ‚Patient’, diesmal aber mit der vertrauten Front

Für die Herstellung eines Modells im Massstab 1/43 wird von Mario Marti an einem Originalfahrzeug Mass genommen . . . .

. . . . wobei besonders der Scheibenrahmen von Interesse ist

Gemütliches Zusammensitzen in der Werkstatt

Vorne rechts Dr. Emil Enzmann, der die Fahrzeuge der ersten Serie damals in Schüpfheim baute, im Hintergrund, mit der weissen Mütze, Dr. Basil Fellmann, langjähriger Präsident des Enzmann-Clubs

Leider zogen im Verlauf der Rundfahrt Regenwolken auf. Beim Start herrschte noch eitel Sonnenschein, zurück in Bischofszell goss es wie aus Kübeln. Aber Enzmann-Fahrer sind hart im Nehmen und trugen es mit Fassung

Helm mit dem Autogramm von Heini Walter